
Botenbrief Nr. 15-2026 vom 11.04.2026
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
lesen Sie noch die DEWEZET? Die Samstagsausgabe heute ist ein Beispiel für Krawall-Journalismus. Sie zeigt ein "journalistisches Konzept" mit Skandalmeldungen Leserschaft zu halten. Skandale versprechen Aufmerksamkeit. Wenn hinter den großen Schlagzeilen dann nichts mit Substanz steckt, egal. Hauptsache Aufmerksamkeit!
Vielleicht werde ich zur DEWEZET Berichterstattung von heute noch einen Kommentar schreiben, vielleicht auch nicht. Vielleicht mag ja auch jemand anderes dazu einen Gastbeitrag schreiben.
Im heutigen Botenbrief finden Sie das #dewezetkorrektiv zum „Kassenskandal“ (geschrieben am Donnerstag) ganz am Ende.
Wichtiger aber sind die „langweiligen“ anderen Meldungen der Woche. Z.B. über die Jahreshauptversammlung des Museumsvereins Hameln. Wenn Sie der Verein jetzt überhaupt nicht interessiert. Kein Problem. Sie müssen ja nicht draufklicken. Es ist ein Beispielartikel für gesellschaftliches Engagement, wie er von vielen Menschen in unserer Region geleistet wird, ohne andere darüber noch berichten. Vielleicht aber vermissen die Berichterstattung über die Aktivitäten anderer für unser Gemeinwesen doch. Dann sind sie beim Boten richtig.
Das Prinzip der "Nichtberichterstattung" weitet sich übrigens zunehmend auf die Lokalpolitik aus. Wenn die „Alltagspolitik“ im Lokalen allerdings niemanden mehr interessiert - warum sollen Menschen noch in die Lokalpolitik gehen? Dazu kommt das Risiko, das die Lokalzeitung einen beim Anfangsverdacht eines Fehlverhaltens persönlich mit voller Wucht an die Wand nagelt, egal, was man vorher vielleicht jahrelang für die Menschen in seinem Ort gemacht hat.
Nachfolgend die Hinweise auf Beiträge, die ich für wichtig halte. Sie können diese kostenfrei lesen.
Eigener Bericht: JHV des Museumsvereins Hameln 2026

https://hamelnerbote.de/archive/35675
Eigener Bericht: Zum Verlauf: Infoveranstaltung der Stadt Hameln zum Verkehrsversuch am 164er Ring

https://hamelnerbote.de/archive/35713
Übrigens: Diesen Beitrag hätte ich viel "interessanter" schreiben können. Es gab vereinzelt Entgleisungen in einigen wenigen Redebeiträgen die ich als Schlagzeile nach vorne hätte stellen können. Hab drauf verzichtet. Es ging um eine sachliche Bürgerinformation zu einem strittigen Thema. Spektakuläre Einzelmeinungen nach vorne zu stellen, das machen dann vielleicht andere. Oder aber sie berichten gar nicht, weil die einzelnen Sachinformationen viel zu langweilig sind, als das dafür Zeitungsplatz zu opfern wäre.
Pressemitteilung: Kirchenkreis Hameln-Pyrmont stellt sich neu auf

https://hamelnerbote.de/archive/35701
Eigener Bericht: Fehlende Bäume (06.04.2026) Blumen statt Bäume?

https://hamelnerbote.de/archive/35651
Gastbeitrag: #lieblingsbaum – hier in Klein Berkel

https://hamelnerbote.de/archive/35622
Pressemitteilung: Tag des Bibers: NABU Biber AG fordert mehr Raum für lebendige Gewässer im Weserbergland

https://hamelnerbote.de/archive/35631
Botenkommentar: #deweztkorrektiv zu „GANZ SCHLIMM!“ (Thema Schlaglöcher)

https://hamelnerbote.de/archive/35639
Botenmeinung: Zum „Kassenskandal“ am Feuerwehrstandort Rohrsen – „Von Elefanten und von Mücken?“

https://hamelnerbote.de/archive/35673
Pressemitteilung des SPD Ortsvereins Hameln zur mutmaßlichen „Schwarzkasse“ der Feuerwehr Rohrsen

https://hamelnerbote.de/archive/35710
Unkommentiert im Original. Bilden sie sich selbst eine Meinung.
Wichtig (letzter Aufruf):
Einladung: Christian Stöcker – Männer die die Welt verbrennen
Neu eingefügt die radio aktiv Vorabinterview als Veranstaltungsankündigung:

https://hamelnerbote.de/archive/35425
Feedback zum Botenbrief
Rückmeldungen, Kritik, Wünsche, Anregungen gerne an redaktion@hamelnerbote.de
zum #Botenkalender:

https://hamelnerbote.de/archive/34858
P.S: Der Botenbrief kann kostenlos bestellt oder auch abgemeldet werden unter: https://hamelnerbote.de/botenbrief-newsletter
Ralf Hermes, Hameln
